Es beginnt mit kleinen Alltagsverrichtungen, wie den Brief auf die Post bringen oder den Einkauf erledigen, und kann zu einer zeitintensiven Betreuung führen. Die Rede ist von der Pflege von Angehörigen. Oft sind es die Töchter, die aus Liebe oder Verpflichtung die Pflege übernehmen. Nicht selten reduzieren sie dazu ihr eigenes Arbeitspensum oder geben den Beruf ganz auf. Und ebenfalls nicht selten führt die Doppel- oder gar Dreifachbelastung, falls noch eine eigene Familie vorhanden ist, zu gesundheitlichen Problemen. Pflegende Angehörige sind für die Gesellschaft unverzichtbar. Auch die Non-Profit-Spitex bezieht Angehörige im Interesse einer optimalen Hilfe und Pflege in die Arbeit mit ein. Sie will Angehörige aber auch entlasten, beraten und anleiten. Zudem setzt sie sich bei Behörden für Angebote wie Anlaufstellen für Angehörige ein oder organisiert Entlastungsangebote wie Ferienplätze.
Am Nationalen Spitex-Tag zeigen zahlreiche Spitex-Organisationen wie sie mit pflegenden Angehörigen „Hand in Hand“ funktionieren.
Kontakt für weitere Auskünfte: Isabel Küffer, Leitung Kommunikation /Marketing Spitex Verband Schweiz, 031 370 17 50.
(Quelle: SVS, Juni 2014)